22.06.2022 | Werbung für Berufe in der Baubranche

Repass und Längenfeldschule sind jetzt Bildungspartner

Sie waren bei der Beurkundung der Bildungspartnerschaft dabei: (von links) Elternbeiratsvorsitzender Christian Steinbach, Anja Meyle und Thomas Schenzle von Repass, Schulleiter Udo Simmendinger, Koordinatorin Berufsorientierung Zehra Sanalan und Sozialbürgermeister Tobias Huber. (Foto: Barbara Körner)

Seit dem Jahr 1995 gibt es die Baufirma Repass in Munderkingen, seit 2011 ist sie eine 100-prozentige Tochter des Hoch- und Ingenieurbauunternehmens Züblin. Betoninstandsetzung, Beschichtung, Korrosionsschutz und Brandschutz sind die Spezialgebiete der Firma Repass mit ihren rund 20 Beschäftigten. Hier wie sonst überall in der Baubranche werden dringend Fachkräfte gesucht. Ein Weg, früh mit dieser Suche bei Jugendlichen zu beginnen, sind Bildungspartnerschaften mit Schulen. Schüler erhalten erste Einblicke in Arbeits- und Betriebswelt, Arbeitgeber können sich ein Bild ihrer Azubis von morgen verschaffen. Jetzt ist Repass mit der Ehinger Längenfeldschule eine Bildungspartnerschaft eingegangen.

Thomas Schenzle von Repass stellte Schüler ab Jahrgangstufe 7 - in der achten Klasse müssen sie ein Betriebspraktikum machen - und das Unternehmen mit seinen Baustellen wie der Sanierung der Brücke in Schelklingen, dem Hallenbad in Bad Buchau und einer großen Tiefgarage vor. Beton- und Stahlbetonbauer und Objekt-Beschichter sind Ausbildungsberufe bei Repass. „Man kann in der Branche bis zum Bauleiter aufsteigen. Im ersten Lehrjahr bekommt der Azubi 920 Euro, im zweiten 1475 Euro Lehrgeld. Als Facharbeiter fängt der Stundenlohn bei 22 Euro an. Ein Polier verdient zwischen 5000 und 6000 Euro. Man hat also die Möglichkeit gutes Geld zu verdienen“, sagte Schenzle. Die Schüler horchten auf.

Voraussetzungen für einen solchen Berufsweg sind neben einem Schulabschluss Interesse an Technik und handwerklicher Arbeit, Wind- und Wetterfestigkeit und Teamfähigkeit sowie eine gewissenhafte Arbeitsweise. Sozialbürgermeister Tobias Huber war bei der Beurkundung dabei. „Als Schulträger haben wir große Freude an diesen Bildungspartnerschaften mit Vorteilen für beide Seiten. Das ist sowohl für die Schüler wie auch den Betrieb eine Win-win-Situation“, sagte er.

Schwäbische Zeitung, 22.06.2022