19.03.2016 | Schüler informieren sich über Berufe

Oliver Trowitzsch erklärt den Schülern die Lackiergeräte. (Foto: SZ- meni)

Ehingen meni Zum sechsten Mal haben die siebten und achten Klassen am Freitag bei der Berufsorientierung einen Einblick in verschiedene Berufe bekommen. Sechs Arbeitgeber aus der Region stellten sich den Schülern der Längenfeldschule vor und beantworteten deren Fragen.

Aufgeteilt in sieben Gruppen, eine davon von der Herrmann-Gmeiner-Schule haben die Schüler die verschiedenen Räume des Ganztagesgebäudes durchlaufen. In jedem Zimmer hatte ein anderes Unternehmen eine Art Infostand aufgebaut. Neben dem Lebensmittelhändler Rewe waren unter anderem auch Stöhr Logistik oder die St. Elisabeth-Stiftung vor Ort.

Oliver Trowitzsch, Geschäftsführer des Lackierzentrums Ott, zeigte den Schülern Polier- und Schleifgeräte und erklärte ihnen, dass zum Lackieren von Autos 36000 Farben gemischt werden können. „Es ist gut, dass die Schüler auf Berufe aufmerksam gemacht werden. Denn auch wir haben mit schwindenden Bewerberzahlen zu kämpfen“, so der Geschäftsführer. Drei Schüler, darunter zwei Mädchen, aus der Gruppe interessierten sich für den Beruf des Lackierers. Sie wollen nun in den kommenden Wochen im Rahmen der Bildungspartnerschaft vertieft in den Beruf hineinschnuppern.

„Das ist eine gute Sache, weil die Schüler sich eher trauen, nach einem Praktikum zu fragen“, erklärte Schulleiter Max Weber den Vorteil der Berufsorientierung im kleinen Rahmen der Schule. Unterstützt wurden die Jugendlichen von den Berufseinstiegsbegleiterinnen Christine Ziegler, Christa Zöllner-Haberbosch und Isa Roy.

(Schwäbische Zeitung, 19.03.2016)