23.03.2018 | Längenfeldschule: Praxisnahe Informationen

Beim Berufsausbildungstag an der Längenfeldschule hatte das Autohaus Vögtle & Waibel Fahrzeuge dabei. © Foto: Christina Kirsch

„Und was passiert, wenn einem Kunden nicht gefällt, was Sie gemacht haben?“, fragte Marie in einer Fragerunde den Ausbildungsmeister Erduan Idici vom Lackierzentrum Ott. „Das kommt fast nie vor“, gab der Ausbilder zur Antwort. „Wir reden im Vorfeld lange darüber, wie das lackierte Stück werden soll“.

Beim achten Berufsorientierungstag an der Längenfeldschule standen Vertreter von sieben Firmen und die Agentur für Arbeit Rede und Antwort. Die Mädchen und Jungen der Lerngruppe acht durchliefen alles Stationen und konnten sich bei Auszubildenden und ihren Meistern nach den jeweiligen Berufsfeldern erkundigen.

Die Firma Mundal Fenster- und Fassadentechnik stellte sich ebenso vor wie das Lackierzentrum Ott, der Autohandel Vögtle & Waibel, die Untermarchtaler Klosterbetriebe , die Firma Kaufmann, die St. Elisabeth-Stiftung und Stöhr Logistik. Auch der Berufseinstiegsbegleiter Heiko Kramer war vor Ort. „Die Feedback-Runde zwischen Schülern und Betrieben am Ende des Vormittags ist auch immer sehr aufschlussreich“, sagte Schulleiter Max Weber.

Bei seiner ersten Teilnahme beeindruckte das Autohaus Vögtle & Waibel die Schüler mit einem Lkw, einem Diesel- und einem Elektrofahrzeug. Was sich unter den Motorhaubeder Fahrzeuge verbarg, war den meisten jedoch ein Buch mit sieben Siegeln. Kfz-Meister Stefan Bollow und Pkw-Mechantroniker-Auszubildender Agron Ferati gaben Auskunft.

Südwest Presse, 23.03.2018