24.08.2018 | Viele Wechsel im Kollegium der Längenfeldschule

Einen großen Wechsel hat es an der Ehinger Längenfeldschule gegeben. (Foto: schule)

Bedingt durch Pensionierungen, mehrfache Inanspruchnahme eines Sabbatjahres, Mutterschutz sowie Versetzungen kommt es gleich zu einem größeren Wechsel im inzwischen rund 50-köpfigen Kollegium der Längenfeldschule. Auf diese Weise musste Rektor Max Weber, wie er am Dienstag mitteilt, gleich zehn Kolleginnen und den Konrektor verabschieden. Dies geschah mit viel Lob und Anerkennung für die zum Teil über viele Jahre geleistete Arbeit.

Johanna Wachter:
Die zehnfache Mutter und inzwischen auch zehnfache Großmutter geht mit 65 Jahren in den Ruhestand. Sie war die vergangenen 14 Jahre Lehrerin an der Längenfeldschule. Davor widmete sie sich 24 Jahre der Erziehung ihrer Kinder. Mit viel Freude, sehr engagiert und erfolgreich unterrichtete sie überwiegend in den Klassenstufen fünf und sechs und hatte mit maßgeblichen Anteil am Aufbau der Gemeinschaftsschule. Durch ihre besonderen Fähigkeiten in Musik bereicherte sie über viele Jahre hinweg das Schulleben.

Reinhold Hofherr:
Nach 40 Jahren aktiven Schuldienst, davon 37 Jahre an der Längenfeldschule, geht auch er mit knapp 65 Jahren in den gesetzlichen Ruhestand (ausführlicher Bericht erfolgte bereits).

Gabi Pfaff:
Die 61-Jährige war 31 Jahre an der Längenfeldschule. Sie nimmt zunächst ein Sabbatjahr und wird dann später in den Ruhestand eintreten. Mit großem Engagement hat sie als Expertin für Anfangsunterricht mehr als einer ganzen Generation im Längenfeld das Lesen, Schreiben und Rechnen beigebracht. Über viele Jahre hinweg leistete sie überdies wertvolle Arbeit als Kooperationslehrerin Grundschule/Kindergarten.

Franziska Neubert:
Sie wechselt nach fünf Jahren an die Grundschule Ochsenhausen. Da sie in Bad Wurzach verheiratet ist, wird sich die tägliche Wegstrecke künftig deutlich verkürzen.

Jennifer Dreher:
Nach einem halben Jahr als Krankheitsstellvertreterin wird die Realschullehrerin künftig in Wiblingen unterrichten.

Diana Menkhaus:
Nach acht Jahren wechselt sie an eine Grundschule in Ulm, um so, nach der Geburt ihres Sohnes, Familie und Beruf gut vereinbaren zu können.

Ronja Weber:
Sie nimmt ein Sabbatjahr und begibt sich auf Weltreise. Danach wird sie voraussichtlich eine Stelle im Norden Baden-Württembergs antreten.

Marielle Appenzeller:
Nach einem Jahr Freiwilligendienst wird die 19-Jährige ab September an der Uni Gießen Tiermedizin studieren.

Leonie Gerster und Sabrina Holz:
Beide haben ihr Referendariat erfolgreich beendet: Gerster geht an die Dollinger-Realschule in Biberach, Holz wird künftig an der Grundschule im Alten Konvikt unterrichten.

Sabine Prinz:
Sie befindet sich im Mutterschutz, ist bereits ins Bayerische umgezogen und wird nach der Elternzeit nicht mehr an die Schule zurückkehren.

Alle freigewordenen Stellen sind bereits schon wieder besetzt. Die Schule ist für das kommende Schuljahr gut versorgt, wie Rektor Max Weber betont.

(Schwäbische Zeitung, 21.08.2018)